Christoph Bühler, GUE Instruktor

1979 ging es mit der ersten grossen Entdeckungstour los, zuerst noch an Land und anschliessend ins kühle Nass. Ich habe viele Hobbies ausprobiert, dabei habe ich unvergessliche Momente erlebt, was mich aber so richtig begeistert hat war das Tauchen!  So kam es, dass ich 2012 mein Open Water Brevet absolviert habe und seither bilde ich mich immer stets weiter. Meinen letzten Kurs beendete ich im 2018, Scooter fahren in der Höhle – was für ein Spass! Wann immer es mir möglich war, habe ich die Welt bereist und mir die faszinierende Unterwasserwelt angeschaut. Vom tollen ägyptischen Riff bis zu faszinierenden Wracks im Adriatischen Meer. Von eisig kalten Höhlen im kalten Russland zu den endlosen Unterwasser-Labyrinthen der mexikanischen Höhlensysteme. Die Möglichkeiten sind schier endlos und es gibt so vieles Unterwasser, dass ich noch erkunden möchte!

Meine ersten Flossenschläge

Meine Partnerin war bereits zertifizierte Taucherin und inspirierte mich zu meinem ersten Tauchgang. Wir geniessen bis heute das gemeinsame abtauchen in eine andere Welt. Anschliessend zum OWD habe ich den AOWD angefügt. Danach ging es auf die begehrte Kärtchen-Jagd; Nachttaucher, Dry-Suit, Fluss und Strömung, Tarierung in Perfektion, Reef Conservator, Tieftauchen…. Die Liste geht noch einige «Specialities» weiter! Die Faszination war so gross, dass ich in kurzer Zeit möglichst viel lernen wollte. So habe ich stets mit den Brevets weiter gemacht und den Rescue Diver und Divemaster erfolgreich absolviert.

Erster Kontakt zu Global Underwater Explorers

Technisches Tauchen hat mich schon während meiner Sporttauch Zeit interessiert, GUE kannte ich damals aber noch nicht. Es kam dazu, dass ich an einem Tauchplatz zwei Taucher beobachtet habe, welche mit Doppelgeräten und vielen Stages unterwegs waren. Da dachte ich, «das will ich auch»! Wie der Zufall es wollte, tummelten sich viele GUE Taucher im Shop, in dem ich an meiner Divemaster Ausbildung arbeitete, als dann meine Divemaster Kollegin fragte, ob ich nicht Lust auf einen Fundi hätte, mit Doppelgeräten und Trockenanzug, war nicht viel Überzeugungskunst von Nöten!

Der GUE Fundamentals Kurs

Kurzerhand habe ich mir ein Doppel 12L Gerät gekauft. Motiviert wie ich war, musste natürlich auch ein Trockenanzug her und ein «Doppeli» ohne Wing, Backplate und Regler bringt nicht viel also ging die Shoppingtour weiter. Glücklicherweise haben mir, die im Shop ansässigen GUE Taucher, viele nützliche Ausrüstungs-Tipps anvertraut. Nicht überall wo Tech drauf steht ist auch Tech drin – man sollte sich gut informieren bevor man in eine teure Ausrüstung investiert.

Die kleine GUE Community von Tauchshop hat mich dann auch direkt mit zu Trainings-Tauchgängen mitgenommen. So ging ich im Herbst 2013 mit gerade mal 12 Doppelgerät Tauchgängen an den Fundi zu Irene Homberger. Der Kurs war einfach super! Wenn ich alle Kurse, welche ich bis dahin gemacht habe vergleiche, so habe ich nicht halb soviel gelernt wie in 4 Tagen Fundamentals Kurs! Von da an gab es kein Halten mehr, ich war jede Woche im See und habe geübt und trainiert. Zuhause musste ich noch etwas Überzeugungsarbeit leisten, da meine Partnerin von der Idee des Doppelgeräte-Tauchens erst nicht so begeistert war. Letztendlich konnte ich sie dann doch noch zu einem Fundi begeistern. Nachdem wir beide dann unser Tech Upgrade gemacht haben, ging es so richtig los…

Von Höhlen und Wracks

Wie schon erwähnt, hat mich das Technische Tauchen schon früh interessiert und daher war es für mich klar, dass der Fundi erst der Anfang war. Im Frühjahr 2015 flog ich nach Mexico und habe den Cave 1 Kurs bei JP Bresser absolviert. Viele Skills, welche ich im Fundi erlernt habe, kamen nun zum Einsatz und machten in der Höhle noch mehr Sinn. Vor allem beim Ventil-Drill (das selbständige erreichen und öffnen der Ventile) gab es in der Höhle den «Aha-Effekt». Auch hier war der Aufbau des Kurses gleich. Erst erlernt man die Theorie, dann übt man im Trockenen und dann geht es ins Freiwasser. Wenn dann alles sitzt, geht es ab in den Untergrund! Die Mexikanischen Höhlen sind so atemberaubend, dass ich seither jedes Jahr wieder nach Mexiko zurückgekehrt bin. Am besten seht ihr selber; dies ist ein Link zum Video von meinem Cave 1 Kurs, gefilmt von JP Bresser:

Das Jahr 2015 hatte noch einige Monate zu bieten und so meldete ich mich für den Tech 1 Kurs an. Dieses Mal im adriatischen Meer von Kroatien. Nun kam das ganze Freiwasser Auf- und Abstiegstraining vom Fundi zu tragen und auch das Schiessen von unzähligen Bojen zahlte sich nun aus.

Mein GUE «Aha» Erlebnis

Endlich konnte ich mich als Technischer-Taucher schimpfen, ich war schon etwas stolz dies erreicht zu haben, denn bei GUE muss man sich seine Zertifizierung erarbeiten, wie wir so schön sagen! 5 Wochen nach dem Tech 1 Abschluss, konnte ich am Project Morpheus in Kroatien teilnehmen. Im 2015 haben wir die Höhle Majerovo Vrelo betaucht, welche in Sinac liegt (Bild?). An diesem Projekt nahmen über 20 GUE-Taucher teil, aus mehr als 10 verschiedenen Nationen. Egal mit wem man im Team einen Tauchgang gemacht hat, egal ob ein Taucher Cave 2 oder Cave 1 ausgebildet war, alle haben die gleichen Protokolle, Prozeduren und Ausrüstungen getaucht. Unabhängig bei welchem Instruktor ein Taucher ausgebildet wurde, es ist als würde man mit Freunden Tauchen, die man schon ewig kennt! 20 Taucher, 1 Höhle und immer Top Sicht und nie Stau. Das war DAS Schlüssel Erlebnis, welches mir gezeigt hat, dass GUE Ausbildungen genau das liefern was sie versprechen und es genau diese Art von Tauchen ist, welche ich so schätze und weitergeben möchte!

 

Noch lange nicht am Ende!

GUE bietet sehr viele Möglichkeiten sich weiter zu bilden, für Anfänger und zertifizierte Sporttaucher aber natürlich auch speziell für den technischen Bereich. Ich bin immer noch absolut überzeugt und begeistert von den GUE Kursen. Daher habe ich noch einige weitere Kurse besucht.

• 2016 der DPV1 (Unterwasser Scooter) Kurs, ich nenne ihn auch den SPASS Kurs!
• 2017 den Cave 2 Kurs in Mexiko.
• 2018 den Cave DPV oder auch genannt «der ULTIMATIVE-SPASS Kurs», natürlich in Mexiko
• 2020 CCR1 bei Derk Remmers

 

Fundamentals Instruktor

Es war vielleicht nicht ganz alleine meine Idee diesen Weg einzuschlagen und diverse Freunde haben mir einen kleinen Schubs in diese Richtung gegeben, aber ich bin immer noch sehr davon überzeugt und möchte diesen Weg weitergehen und teilen. Spass am Unterrichten hatte ich schon in meiner Divemaster-Zeit und wann immer es die Gelegenheit gab, habe ich interessierte Taucher mit ins Wasser genommen und ihnen sehr gerne den GUE «way of dive» weitergegeben. Einige sind mittlerweile selber begeisterte GUE-Taucher. Im November 2018 habe ich mit der Ausbildung zum Fundi Instruktor begonnen. Meine Leidenschaft mit anderen zu teilen war schon immer meine Passion und daher war der Weg zum Fundamentals Instruktor quasi der nächste logische Schritt in meiner Tauchkarriere. Mal sehen wohin die Reise noch geht.

Gerne dürft ihr mich bei weiteren Fragen und Interesse an Kursen und Trainings kontaktieren, sei es per Mail oder Telefon.  Ich bin immer noch wöchentlich im See, meist Vierwaldstättersee, anzutreffen und würde mich über alle freuen die gerne mitkommen wollen.